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Arbeitsschutzbrillen vom Augenoptiker
Wer täglich eine Arbeitsschutzbrille tragen muss, sollte beim Komfort und der Sicherheit nicht sparen. (Foto: © Syda Productions)

Arbeitsschutzbrillen vom Augenoptiker für mehr Sicherheit

Schweißer, Chemikanten, Handwerker, Feuerwehrleute und viele weitere Berufsgruppen müssen zum Augenschutz bei ihrer täglichen Arbeit Arbeitsschutzbrillen tragen. Diese bekommen die Arbeitnehmer meist in Einheitsgröße von ihrem Arbeitgeber gestellt. Eine One-Size-Schutzbrille schützt besser als gar keine, aber eine optimal für die Arbeitsanforderungen ausgesuchte und optimal an die Kopfform des Trägers angepasste Schutzbrille schützt noch besser.

Jeder hat seinen eigenen Kopf

Die Position der Nase, Ohren und Augen und die Größe und Form des Kopfes variieren von Mensch zu Mensch. Demnach kann es sein, dass ein Tischler mit einer nicht optimal sitzenden Schutzbrille herumfliegende Splitter ins Auge bekommt. Chemikanten, die mit ätzenden Säuren umgehen, oder Schweißern, denen regelmäßig die Funken um die Ohren fliegen und deren Schutzbrille Lücken lässt, kann ähnliches Ungemach widerfahren. Durch eine fachmännische Anpassung der Arbeitsschutzbrille an die individuelle Kopfform des Trägers kann das verhindert werden. Der Augenoptiker sorgt dafür, dass die Brille nicht rutscht und auch bei Überkopfarbeiten optimal sitzt.

Arbeitsschutzbrillen gibt es auch mit Korrektionsgläsern

Ob Kurzsichtigkeit oder Weitsichtigkeit: Beim Fachmann für gutes Sehen gibt es selbstverständlich auch Schutzbrillen mit Korrektionsgläsern für Fehlsichtige. Manchmal ist es eben nicht die beste – wenn auch sicher die einfachste – Lösung, über die Alltagsbrille eine Schutzbrille zu ziehen. Der Augenoptiker fertigt bei Bedarf eine spezielle Schutzbrille an, unter Beachtung der Anforderungen an das Arbeitsumfeld und die Arbeitsentfernung und die dafür bestmögliche Korrektion.

Schutzbrillen = All inklusive-Brillen

Ein Schweißer beispielsweise braucht UV-Licht-Schutz, (hochklappbaren) Blendschutz, besonders hitzebeständige und kratzfeste Gläser, Anti-Beschlag-Beschichtung und womöglich noch eine Korrektionswirkung. Dann hat er die Wahl zwischen Korbbrillen, Vollsichtbrillen, Schraubringbrillen oder weiteren schutzschildähnlichen Klappgläsern. Hier berät der Augenoptiker den Kunden bei der Wahl der optimalen und individuellen Lösung für die Arbeit.

Wer zahlt die Kosten für eine Arbeitsschutzbrille?

Wenn eine Arbeitsschutzbrille gesetzlich vorgeschrieben ist, dann muss der Arbeitgeber die Kosten für eine solche Schutzbrille tragen oder diese stellen. Allerdings kann ein Arbeitnehmer nicht ohne Absprache selbst eine Schutzbrille kaufen. Arbeitgeber sollten um den Schutz ihrer Mitarbeiter bemüht sein, darum raten wir: Sprechen Sie mit Ihrem Arbeitgeber, ob er die Kosten für eine individuelle Arbeitsschutzbrille vom Augenoptiker übernimmt.

17.11.2015